Fahrzeuge

Unser Fuhrpark wird regelmäßig und sorgfältig gewartet. Um den facettenreichen Einsatzarten gewachsen zu sein, verfügen wir über unterschiedliche Fahrzeuge. Neben der Brandbekämpfung ist unser Zug spezialisiert auf die Wasserförderung.

Mehrzweckfahrzeug (MZF)

Florian Würzburg 3/11/1
  • Fahrgestell: Volkswagen T4 2.4 D
  • Leistung: 57 kW / 78 PS
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 2640 kg
  • Umbau: Hensel Fahrzeugbau
  • Erstzulassung: 4. März 1994
  • Mannschaft: 1/7 (8 Personen)
  • Ausstattung (Auswahl): Funktisch mit MRT und Analogfunk, Absperrmaterial (Winkerkellen, Flatterband, Warnwesten), zwei Handlampen, Feuerlöscher, Feuerwehrleine, Klappspaten
  • Sondersignalanlage: Hella RTK 4 Drehspiegelkennleuchten, Außenlautsprecher für Durchsagen bzw. Funk (nur analog)

Das Mehrzweckfahrzeug dient in unserem Löschzug primär dem Transport von Mannschaft und/oder Material. Bei der Absicherung des Sanderauer Martinsumzuges kommt das 3/11/1 als Führungsfahrzeug zum Einsatz. Rein theoretisch kann das Fahrzeug als Einsatzleitwagen herangezogen werden - diese Funktion übernehmen jedoch in der Regel die Einsatzleitwagen 12/1 und 12/2 der Berufsfeuerwehr Würzburg bzw. UG ÖEL.

Mittelfristig soll das Mehrzweckfahrzeug altersbedingt durch einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) ersetzt werden.


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Schlauchwagen 2000 Tr (SW 2000 Tr)

Florian Würzburg 3/58/1
  • Fahrgestell:  Iveco, Typ FF 95 E 18 W EuroCargo Allrad
  • Leistung: 130 kW / 177 PS
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 9.600 kg
  • Aufbau: Lentner
  • Erstzulassung: 17. Januar 1996
  • Mannschaft: 1/2 (3 Personen, Trupp)
  • Ausstattung (Auswahl): Feuerwehrtechnische Beladung (u.a. auch für Brandbekämpfung), Tragkraftspritze Ziegler Ultraleicht, 2.000 Meter B-Schlauch (davon 1.800 Meter in Buchten), GPS-Gerät, offener und geschlossener Faltbehälter, Schlauchwickler, Schneeketten
  • Sondersignalanlage: drei Drehspiegelkennleuchten Bosch RKLE 110 (davon eine am Heck), Starktonhorn, Scheinwerfer für Umfeldausleuchtung

Der Schlauchwagen 2000 wurde ursprünglich vom Bund beschafft und unterhalten und ist gegenwärtig Eigentum der Stadt Würzburg. Das Fahrzeug dient insbesondere der Wasserförderung über lange Wegstrecken und ist mit einer Tragkraftspritze (Ziegler Ultraleicht) 8/8, zwei Kilometer B-Druckschläuchen, großen Faltbehältern, sowie einer kleinen Beladung für die Brandbekämpfung ausgestattet. Die B-Schläuche liegen gekuppelt in Buchten und können während der Fahrt verlegt werden. Ein GPS-Gerät rechnet aus, wann eine Pumpe gesetzt werden muss. Der SW 2000 fährt mit Truppbesatzung (Tr) und ist speziell auch für den Einsatz im Gelände ausgelegt (Allrad, Sperrdifferential, spezielle Bereifung, starke Motorisierung). Eine Einsatzmöglichkeit besteht auch in Kombination mit dem Schaum-Wasserwerfer-Anhänger (SWA) der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg.

In unserem Zug rückt der Schlauchwagen 2000 immer zusammen mit dem LF 10 aus.

2015 wurde der Funkrufname des SW 2000 im Zuge der Einführung des Digitalfunks von 3/88/1 auf 3/58/1 umgestellt.
 


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Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W)

Florian Würzburg 3/46/1
  • Fahrgestell: Iveco Daily S 49
  • Leistung: 76 kW / 103 PS
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 5.150 kg
  • Aufbau: Magirus
  • Erstzulassung: 7. April 1994
  • Mannschaft: 1/5 (6 Personen, Staffel)
  • Tank: 500 Liter Wasser
  • Ausstattung (Auswahl): Tragkraftspritze TS 8/8, Schnellangriff mit formstabilem Schlauch und Hohlstrahlrohr, Geräte zur Schaumerzeugung, Atemschutzgeräte, vierteilige Steckleiter, Motorsäge mit Zubehör, Turbotauchpumpe, Scheinwerfer, Schneeketten
  • Sondersignalanlage: zwei Bosch Drehspiegelkennleuchten, Starktonhorn

Die „Saugbiene“ ist das kleinste Löschfahrzeug in unserem Zug. Das Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser kommt deshalb insbesondere dort zum Einsatz, wo Großfahrzeuge ihre Probleme haben: Beispielsweise auf der Festung Marienberg mit ihren alten Toren oder in den schmalen Straßen der Gartenstadt Keesburg oder Kriegersiedlung im Frauenland. Aufgrund der Kompaktheit kann das TSF-W problemlos die Alte Mainbrücke oder auch die Unterführung im Neuen Hafen durchfahren. Das TSF-W ist mit einem Schnellangriff ausgestattet und führt eine begrenzte Menge Wasser mit sich. Ferner wird das Fahrzeug bei Sicherheitswachen in der s.Oliver-Arena (Carl-Diem-Halle) eingesetzt. Mittelfristig soll das TSF-W altersbedingt ersetzt werden.


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Löschgruppenfahrzeug 10 (LF 10)

Florian Würzburg 3/43/1
  • Fahrgestell: Iveco-Magirus 100 E 27 Allrad
  • Leistung: 154 kW / 250 PS
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 10.500 kg
  • Aufbau: Magirus
  • Erstzulassung: 22. Februar 2007
  • Mannschaft: 1/8 (9 Personen)
  • Tank: 1.000 Liter Wasser
  • Ausstattung (Auswahl): Heckpumpe 10/1000, Schnellangriff mit formstabilem Schlauch und Hohlstrahlrohr, Geräte zur Schaumerzeugung, Atemschutzgeräte mit Totmannmelder (zwei PA können im Mannschaftsraum auf Anfahrt angelegt werden), vierteilige Steckleiter, dreiteilige Schiebeleiter, Stromerzeuger, Motorsäge, Wassersauger (330 Liter/Minute), Tauchpumpe, Trennschleifer, Hochleistungslüfter, Ex-Warngerät, Wärmebildkamera, Hitzeschutzanzüge, Rauchvorhang, Lichtmast am Fahrzeug, Lichtmast mobil, Absperr- und Abschleppmaterial, Büffelheber, Werkzeugkasten, Krankentrage, Notfallkoffer, Schlauchaufwickler (Eigenkonstruktion), Schneeketten
  • Sondersignalanlage: Hella RTK-QS Hochleistungsblitzkennleuchten Front und Heck, Frontblitzer, Nahfeldausleuchtung

Das Löschgruppenfahrzeug 10 kommt in unserem Zug als Primärfahrzeug, das heißt erstausrückendes Fahrzeug zum Einsatz. Es bietet eine umfangreiche Beladung für die Brandbekämpfung/Hilfeleistung und ist für die Aufnahme einer Löschgruppe (1/8) ausgelegt. Der Angriffstrupp kann sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten und Zubehör ausrüsten. Die Ausrüstung kann gegebenenfalls um den Gerätesatz Absturzsicherung ergänzt werden.

Das LF 10 rückt bei der Alarmierung des Schlauchwagen 2000 automatisch mit aus.

2015 wurde der Funkrufname des LF 10 im Zuge der Einführung des Digitalfunks von 3/47/1 auf 3/43/1 umgestellt. Auf älteren Bildern ist deshalb noch die alte Funkkennung zu sehen.


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